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Winsen an der Luhe

Im Norden von Deutschland, in Niedersachsen, liegt Winsen an der Luhe. Die Kreisstadt mit 36.000 Einwohnern ist nicht weit entfernt von der Lüneburger Heide und den Städten Lüneburg und Hamburg. Bereits im 12. Jahrhundert war die Stadt Winsen durch ihren Hafen und die Wassermühle, beide an beziehungsweise auf der Luheinsel gelegen, bekannt.
Ab 1847 konnte Winsen über die Bahnstrecke Hannover-Hamburg mit der Eisenbahn erreicht werden.

2006 war die Stadt Veranstalter der Niedersächsischen Landesgartenschau mit dem Motto „Eine blühende Fantasie“. Das Gelände mit 22 Hektar Fläche wurde an die Winsener Bevölkerung übergeben und trägt seither den Namen „Luhegärten“.

Sehenswürdigkeiten in Winsen

In Winsen sind noch viele Gebäude mit einer langen Geschichte erhalten. So wurde das Winsener Schloss wahrscheinlich schon im 13. Jahrhundert gebaut. Im Schloss Winsen ist heute der Sitz des Amtsgerichts, im Schlossturm ist jedoch eine Ausstellung zugänglich für die Öffentlichkeit.
Im 15. Jahrhundert wurde die St.-Marien-Kirche gebaut. In den 1950er Jahren wurde der Innenraum komplett umgestaltet. In dieser Zeit wurden auch die Chorfenster eingesetzt.
Das Blaufärberhaus ist das älteste erhaltene Bürgerhaus in Winsen. Es wurde 1585 gebaut. Sehr schön sind die Renaissancemotive am Giebel.


Photo by: GoergHH

Das Eckermann-Denkmal

Der berühmteste Sohn der von Winsen ist der deutsche Dichter und Schriftsteller Johann-Peter Eckermann. Er wurde am 21. September 1792 geboren. Sein Weg führte ihn 1823 nach Weimar. Dort arbeitete er für Johann Wolfgang von Goethe und wurde sein enger Vertrauter. Seine „Gespräche mit Goethe“ machten ihn in der Literaturwelt bekannt. Er starb 1854 in Weimar. Die Schulstraße in Winsen wurde 1939 in Eckermannstraße umbenannt. 1954, zum 100. Todestag Eckermanns, errichtete die Stadt Winsen das Eckermann-Denkmal. Jedes Jahr am 21. September gedenken die Schüler der Johann-Peter-Eckermann-Realschule mit einem Heidekranz dem Namensgeber ihrer Schule.